| Zwischen D-Box und Karte fließt ein
ständiger Datenstrom, welcher es den Providern ermöglicht, Daten auf die
karte zu schreiben, um dadurch die Karte für das Abonnement zu öffnen, zu schließen, und
um neue Key`s aufzuspielen. Dieser Datenstrom fließt parallel zum
laufenden Programm. Das Abhören und Auswerten diese Datenstroms
nennt man Loggen. Will man seine Karte freischalten, benötigt man gültige Key`s. Um die zu bekommen, loggt man so lange, bis ein Key für die Gruppe gesendet wird, in der sich die eigene Karte befindet. Diesen kann man dann mit z.B. Cardmaster (bei C8000/9000 mit SigHunter & Co.) zur eigenen Karte schicken. Im Internet gibt es diverse Datenbanken, die einem passende Keys liefern (da andere ständig für Euch loggen). Findet man dort aber die passenden Keys nicht, oder verändert sich plötzlich etwas (soll ja passieren), oder, oder, oder ... ist es sinnvoll, selber den Datenstrom zu loggen. Gerade der feierliche Akt des Freischaltens einer Karte (meist das Entjungfern einer Virgin) sollte immer für die interessierten Spanner festgehalten (also geloggt) werden. Auch nach einem ECM kann nur Loggen schnelle Hilfe bringen. Was braucht man nun zum Loggen? Nun klar, erstmal eine Nokia D-Box. Diese muß mit der Software DVB 98 oder DVB 2000 ausgerüstet sein (SCSI-Loggen nur mit DVB 2000). Zum seriellen Loggen muss ein Nullmodem-Kabel die D-Box mit dem PC verbinden, zum SCSI-Loggen muß die SCSI-Schnittstelle der D-Box mit der des PC verbunden sein. Alte Anleitungen reden noch davon, dass ein Kabel in die D-Box eingelötet werden muß. Das gilt aber nur fürs serielle Loggen und auch nur dann, wenn man sich nicht traut, während des Loggens den Software-Blocker auszuschalten. Die Urform des Loggens war das serielle Loggen. Die maximal mögliche Geschwindigkeit zwischen D-Box und PC beträgt seriell 38.400 Bit/s. Daten für die eigene Karte können so geloggt werden, aber selbst da (geschweige denn bei mehr Informationsbedarf) genügt diese Geschwindigkeit nicht mehr, alle Signale bzw. im Fall der Fälle gerade das eine interessante Signal mitzubekommen. Hinzu kommt, daß die Puffer der seriellen Schnittstellen der D-Box und des PCs (im Menü der DVB-Software) angepasst werden müssen, damit es nicht zum Stop der Übertragung kommt. Serielles Loggen ist daher absolut out, SCSI Loggen ist angesagt. Über die SCSI-Schnittstelle ist es problemlos möglich, den gesamtgen Datenstrom mitzuschneiden. Wo vorher diverse Personen zur Abbildung einer Situation nötig waren, ist es per SCSI-loggen einem Einzelnen möglich, alles zu dokumentieren, was gerade so passiert. Hinzu kommt der Komfort, denn per SCSI sind keinerlei Einstellumgen der D-Box mehr nötig, alles erfolgt automatisch und kann man beim Loggen sogar noch rumzappen. Jeder M.O.S.C.ler muß loggen können. Auch wenn es manchmal (erst) bequemer erscheint, sich die nötigen Daten aus Datenbanken zu ziehen, Loggen ist das A und O des Irdeto-Hackens und wenns mal hart auf hart kommt, hilft Euch vielleicht kurzfristig nut ein eigenes Log. Habt Ihr aber selbst mal geloggt und vergleicht die Auswertungen (und das Auswerten macht Euch die heutige Software wirklich leicht) mit den Infos der Boards und denen dieses Lexikons, fallen Euch schnell die Schuppen aus den Haaren. Vor allem aber: Was immer Leo mal so einfällt, er muß es seinen Abo-Karten mitteilen und dabei könnt Ihr mit Loggen immer dabei sein. Benutzt Ihr gerade aktuelle Smartcards wie die C 9000 6 xxxx (Telekom) oder D-Serien, bei denen das Datum nicht in die Vergangenheit zurückgesetzt werden kann (bzw. nur mit Masterkey und neuem Schreiben der Provider-ID), so seid Ihr evtl. auf aktuelle Logs angewiesen und die kann man meist nur selber machen. Software zum Loggen. Es gibt diverse Software zum Loggen, aber als DIE Referenz hat sich das Programm Masterlog entwickelt. In der Anleitung zu Masterlog steht auch alles, was Ihr sonst zum Loggen, zur Konfiguration und zur Auswertung wissen müsst. |
| Alle hier enthaltenen Warenzeichen und Produktbezeichnungen sind Eigentum des jeweiligen Besitzers. |
© Copyright Euro-BusinessNet