Kompression reduziert das
Datenvolumen bei gleichem Informationsgehalt. Bei den meisten Verfahren (z.B. V.42bis, MNP 5)
werden die häufigsten Zeichen und Zeichenfolgen mit kurzen Bitfolgen codiert, während
die selteneren länger codiert werden. Dies klappt natürlich nur bei Daten, in denen
nicht alle Zeichen etwa gleich häufig sind. Dann ergeben sich aber auch Reduzierungen um
Faktor zwei bis drei. Sind die Bytes etwa gleich verteilt (z.B. bei bereits komprimierten Dateien), so werden die
komprimierten Daten länger als die unkomprimierten. Moderne Verfahren wie V.42bis
erkennen dies und schalten in diesem Fall die Kompression temporär ab. MNP 5
erkennt dies hingegen nicht!
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