| GSM steht für "Group Spéciale
Mobile" oder "global system mobile" oder "Global System for
Mobile Communications" und damit für eine Übertragungsnorm,
die sich zur Zeit weltweit als Standard für digitale, zellulare Mobilfunknetze
durchsetzt. Alle CEPT-Länder und viele außereuropäische Staaten haben sich
bereits diesem Standard angeschlossen. Mit GSM sind die aus ISDN bekannten Leistungsmerkmale des
Festnetzes (wie z.B. Short Message Service) auch bei der Sprach- und Datenkommunikation im
Mobilfunk verfügbar. Zusätzlich werden mit GSM nationales und internationales Roaming,
also Erreichbarkeit über Netz- und Landesgrenzen hinweg, möglich. Die Netzknoten eines GSM-Mobilfunknetzes kann
man sich funktional als eine einzige Betriebseinheit vorstellen. Das von ihnen versorgte
Gebiet ist logisch in sechseckige Funkzellen unterteilt, in deren Mitte jeweils eine
Basisstation steht. Über fest geschaltete Mietleitungen sind die Basisstationen mit einer
Mobilfunk-vermittlungsstation, einem "mobile switching centre" (MSC), verbunden.
Von jeder dieser einzelnen Vermittlungsstationen, die untereinander in Verbindung stehen,
ist der Übergang ins öffentliche Netz möglich. Um einen störungsfreien Ablauf zu
gewährleisten, gibt es in einem solchen Netz außerdem Wartungszentren (sog. operation
and maintenance centres, OMC). |
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